Mai 20
Dänemark gewinnt Eurovision Song Contest 2013
Dänemark hat den Eurovision Song Contest 2013 gewonnen. Mit dem Beitrag “Only Teardrops” von der Sängerin Emmelie de Forest sammelten die Dänen deutlich am meisten Punkte. Die Ballade die leicht folkloristische und/oder mittelalterliche Züge mit sich trug, hob sich schon etwas vom sonstigen Einheitsbrei des diesjährigen Eurovision Song Contest ab und kann somit durchaus als verdienter Sieger angesehen werden. Die Plätze 2 und 3 wurden vergeben an die ehemaligen russischen Teil-Republiken Aserbaidschan und Ukraine. Die zuvor favorisierte Norwergerin Margaret Berger landete auf Platz 4.
Die beste Platzierung eines Landes, das auf seine Landessprache setzte, landete Griechenland (schon in der Vorschau am Freitag erwähnt) mit einem guten 6. Platz direkt gefolgt von Italien. Ungarn schaffte es mit einem Song in Landessprache immerhin noch auf Platz 10.
Für die beiden bereits bekannten Gesichter beim diesjährigen ESC gab es auch nicht viel zu lachen. Anouk, die für die Niederlande antrat, landete immerhin auf Platz 9. Währenddessen musste sich Rock-Röhre Bonnie Tyler, die für Grossbritanien antrat, mit dem enttäuschenden 19. Platz begnügen.
Für Deutschland endete der diesjährige ESC mit einer schlechten Platzierung. Nur 18 Punkte erhielt der Beitrag “Glorious” von Cascada. Man muss jedoch auch festhalten, dass dieser Misserfolg durchaus gerechtfertigt ist. Wer versucht mit dem Stil des Siegertitels des Vorjahres auf Punktejagd zu gehen, wird zwangsläufig und zu Recht abgestraft.
Die Schweiz war nach dem Aus von Takasa alias Heilsarmee im 2. Halbfinale nur als Zuschauer beim ESC-Finale mit dabei.
Mai 19
1. FC Köln gewinnt letztes Saisonspiel – Trainer Stanislawski tritt zurück!
Der 1. FC Köln hat sein letztes Saisonspiel auswärts beim FC Ingolstadt mit 3:0 gewonnen und beendet die abgelaufene Zweitliga-Saison mit 54 Punkten auf Platz 5, punktgleich mit dem Vierten FSV Frankfurt und vier Punkte hinter dem Relegationsplatz, den der 1. FC Kaiserslautern belegt und damit die Relegation um den Aufstieg gegen den Drittletzten der Bundesliga 1899 Hoffenheim bestreiten darf.
Für mehr Aufsehen als das bedeutungslose Spiel in Ingolstadt (für beide Teams ging es um nichts mehr) sorgte die Information des 1. FC Köln, dass Trainer Holger Stanislawski um die Auflösung seines Vertrages zum Ende der Saison gebeten hat. Dies kam für die meisten völlig überraschend, plante man beim FC doch fest mit Stanislawski. Nun muss man sich wieder auf die Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison machen. Favorit scheint derzeit Mike Büskens zu sein, der zuletzt bei Absteiger Greuther Fürth, mit denen er letzte Saison den Aufstieg schaffte, entlassen wurde.
Das Spiel in Ingolstadt ist dagegen schnell erzählt. Nach einer von beiden Seiten durchwachsenen 1. Halbzeit gingen die Rheinländer kurz nach der Pause durch ein Tor von Daniel Royer nach Flanke von Jonas Hector mit 0:1 in Führung. Daraufhin gelang dem FC vieles. Innenverteidiger Bruno Nascimento erzielte im Nachstochern das 0:2. Den 0:3-Endstand besorgte Anthony Ujah per Foul-Elfmeter.
Was vom 1. FC Köln in der kommenden Saison zu erwarten ist, ist mit dem überraschenden Rücktritt Stanislawskis und der unklaren Situation einiger Spieler wohl noch nicht sicher zu sagen. Hierfür werden wir wohl bis zum Saisonstart im Sommer warten müssen.
Mai 18
FC Solothurn sichert den Klassenerhalt
Der FC Solothurn hat im letzten Heimspiel der Saison den Kantonsrivalen SC Dornach mit 2:0 besiegen können.
Die Ambassadoren waren von Beginn an das aktivere Team. Man merkte, dass die Hasler-Elf heute unbedingt den Klassenerhalt sichern wollte. Besonders über die Aussenspieler Tolga Oezdemir und Davy Stadelmann versuchte der FCS zum Erfolg zu kommen. Doch meist fehlte der finale Pass. Nur einmal kam dieser durch zu Massimo Veronica, der jedoch keinen Druck hinter den Ball brachte, sodass diese Möglichkeit kein Problem für den Dornacher Keeper darstellte.
Auf der Gegenseite vergaben die Gäste ihre einzige Chance nach einem schnellen Konter durch Troller. Ansonsten liess die FCS-Defensive um Vinicius Dall’Agnol kaum etwas zu. In der 32. Minute wurde die konsequente Vorwärts-Bewegung des FC Solothurn mit einem Tor belohnt. Das Tor erzielte Patrick Hasler, nachdem Allex Titton den Ball zurück gespielt hatte. Bis zur Pause blieb der FCS das überlegene Team, ohne jedoch weitere Chancen zu erspielen.
Kurz nach der Pause kam man zu einer Doppel-Chance durch Titton, der jedoch zweimal am Dornacher Keeper scheiterte. Kurz darauf gab es viel Aufregung. Nach einem Foul von Stadelmann an der Seitenlinie wollte sich Dornach-Trainer gar nicht mehr beruhigen. So schickte Schiedsrichter Schlegel ihn letztlich auf die Tribüne. Kurz darauf konnte erneut Patrick Hasler einen kapitalen Fehler des Dornacher Torwarts zum 2:0 ausnutzen (55.). Danach beherrschte der FC Solothurn das Spiel nach Belieben, meist jedoch ohne wirklich gute Chancen zu erspielen. Lediglich Titton hatte erneut eine Doppel-Chance, bei der erneut am Torhüter scheiterte. Hier wäre es besser gewesen, den mitgelaufenen Patrick Hasler anzuspielen. Es blieb letztlich beim verdienten 2:0-Sieg des FC Solothurn.
Fazit: Durch den Sieg in diesem eminent wichtigen Spiel und der gleichzeitigen Niederlage des SV Muttenz hat der FC Solothurn den Klassenerhalt definitiv geschafft und kann nun beruhigt zum letzten Spiel nach Basel zum FC Black Stars reisen.
FC Solothurn – SC Dornach 2:0 (1:0)
Zeit: 18.5.2013, 16:00 Uhr; Ort: Stadion FC Solothurn.
Zuschauer: 300; Schiedsrichter: Schlegel Alain.
Tore: 32. P. Hasler 1:0; 55. P. Hasler 2:0.
Verwarnungen: Oezdemir, Stadelmann (FCS), Delpini, Friedli (SCD).
Corner: 4:4.
FC Solothurn:
Molina; Hartmann, Büchli, Dall’Agnol, Du Buisson; Stadelmann (53. Fleury), Veronica, T. Meier, Oezdemir (80. Mallia); P. Hasler, Titton (65. Mbemba).
SC Dornach:
Coulibaly; Vecchi, Schindelholz, Sevinc, Delpini; Friedli, Ritter, Abt, Büsser (59. Skrynnik); Celebi (72. Petrovic), Troller.
Mai 17
Eurovision Song Contest 2013 (Vorschau)
Morgen steigt wieder der Eurovision Song Contest. Aufgrund des letztjährigen Sieges der Sängerin Loreen (Schweden) findet dieser im Jahr 2013 in Malmö statt. Seit gestern abend sind die Halbfinals durch und die 39 Teilnehmer des Finales stehen fest.
Beim ersten Durchhören muss man leider wieder feststellen, dass es sich, wie schon in den Jahren zuvor, hauptsächlich um einen Einheitsbrei der Pop-Musik-Industrie handelt. Besonders beliebt scheinen in diesem Jahr Pop-Balladen zu sein, sowohl von männlichen als auch von weiblichen Darbietern. Ebenfalls negativ anzumerken ist, dass auch in diesem Jahr wieder die meisten Teilnehmer auf englisch-sprachige Songs setzen anstatt ihre eigene Kultur und ihre eigene Sprache zu repräsentieren.
Dazu zählt auch der diesjährige Beitrag aus Deutschland. Wie bereits berichtet, wird in diesem Jahr das Bonner Dance-Projekt Cascada mit dem Song “Glorious” an den Start gehen. Für eine Kontroverse sorgte der Song bereits kurz nach dem er als Sieger des deutschen Vorentscheids feststand. Der Song ähnelt doch sehr dem letztjährigen schwedischen Siegertitel “Euphoria” von Loreen. Doch Plagiatsvorwürfe konnten entkräftet werden. Dass die deutsche Delegation versucht mit dem Stil des letztjährigen Siegertitels Punkte zu sammeln liegt jedoch auf der Hand. Ob diese Taktik aufgeht, scheint doch sehr zweifelhaft.
Zumindest was die Sprache angeht, gibt es jedoch auch Gegenbeispiele. So treten die Vetreter von Frankreich, Spanien, Italien, Estland, Ungarn und Island mit einem Song in ihrer Landessprache an. Bei letzteren schafften diese Länder auch die Qualifikation über das Halbfinale. Eine Mischung aus ihrer Landessprache und Englisch bietet Griechenland mit einem Song, der mit einer Mischung aus griechischer Folklore und etwas abgeschwächten Ska-Punk ein wenig aus der Masse heraus sticht. Ob das allen Europäern gefällt, werden wir morgen abend wissen.
Auch zwei bereits bekanntere Künstler gehen in diesem Jahr an den Start. Für die Niederlande tritt die bekannte Sängerin Anouk an. Für Grossbritanien ist die Rock-Röhre Bonnie Tyler am Start.
Für die Schweiz war auch in diesem Jahr schon nach dem Halbfinale Schluss. Auch die lange geführte Kontroverse um Band-Namen und Uniformen brachte wohl nicht die notwendigen Sympathien. Mit “You and me” gewann die “Heilsarmee” den Schweizer Vorentscheid. Doch war lange nicht klar, ob die Band in Malmö überhaupt auftritt. Ihnen wurde laut Wettbewerbs-Regeln untersagt ihre Heilsarmee-Uniformen zu tragen und den Band-Namen “Heilsarmee” zu führen. Zunächst weigerten sich diese ihren Namen zu ändern, doch schliesslich fand man doch eine Lösung. Man passte die Uniformen den Wettbewerbs-Regeln an und trat unter dem Namen “Takasa” auf, was eine Abkürzung für “The artists known as Salvation Army” bedeutete. Der Schweiz nützte all dies am Ende nichts. Immerhin stellte die Schweiz mit dem Beitrag mit dem Bassist Emil Ramsauer mit 95 Jahren den bisher ältesten Teilnehmer des Eurovision Song Contest.
Wer von den nun feststehenden 39 Teilnehmern am Ende die Nase vorn haben wird, erfahren wir morgen abend.
Mai 15
Von 1und1 zu HostEurope
Unser kleiner Server ist umgezogen. Da bei 1und1 der Vserver nicht mehr so gut lief, wollte ich erst da einen neuen, und hab diesen für mich und meine Kunden auch erfolgreich eingerichtet. Doch, staune, der stürzte mehrfach Täglich ab! Grund? Unbekannt. Vermutlich zu wenig Resourcen. Das Spiel hab ich mir ca. 2 Monate angeschaut, nun habe ich gehandelt. All meine Kunden und ich zogen also innerhalb von so kurzer Zeit schon wieder um. Unser neuer Server sollte nun eine weile Reichen (hoffentlich!) Auch hier ist es ein VServer, weil das wohl riechen sollte. Vorerst.
Wir haben jedenfalls den Blog jetzt seit 2 Wochen dort, und noch … noch … kein Absturz.
Also, jetzt sollte es dann endlich .. mal gehn.


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